Casemanagement und Einzelfallbetreuung als Coach*in für die im Wohnprojekt lebenden jungen Erwachsenen sowie vereinzelt Nachbetreuung
selbstständige Begleitung und Beratung in den Bereichen
- Gesundheitsfürsorge
- finanzielle Grundsicherung
- Lebensplanung und Entwicklung von Lebensmodellen
- Wohnraumsicherung im Anschluss
- Schuldenregulierung und Vorbereitung von Entschuldungsvorhaben
- Suche und Finden einer Beschäftigung im/am/außerhalb des Justus Delbrück Hauses
- Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen und Personen (Ämter, gesetzliche Betreuer, Gerichte etc.)
Begleitung der jungen Erwachsenen in einem beziehungsstarken, familienanalogen Kontakt nach dem Housing-First-Ansatz.
Neben den oben genannten individuellen Hilfen sind folgende gemeinschaftliche Aktivitäten Bestandteil des Wohnprojektes und von den Pädagog*innen mit umzusetzen:
- handwerkliche, gärtnerische, tierpflegende und hauswirtschaftliche Arbeiten am/im Bahnhof als Gemeinschaftsaktion (keine speziellen Erfahrungen nötig, der junge Erwachsene soll bei diesen Tätigkeiten unterstützt werden)
- das wöchentliche, gemeinsame Plenum des Wohnprojektes
- das gemeinsame Planen und Gestalten der Woche im gemeinsamen Wochenplan
- gemeinsames Zubereitung gesunder Ernährung mit den jungen Erwachsenen
- besondere Veranstaltungen im Justus Delbrück Haus und in Kooperation mit dem Gemeinwesen wie z.B. mit der Gedenkstätte Lieberose-Jamlitz sowie mit den jungen Erwachsenen anbieten und sie darin begleiten
Wir bieten:
• Bezahlung und Urlaub in Anlehnung an den Tarifvertrag der Länder (TV-L)
• eigenverantwortliche Tätigkeit
• Arbeit in einem konstruktiven Team
• flexible Arbeitszeiten in der Regel Montag bis Freitag zwischen 9 und 16.30 Uhr, bei Bedarf werden Bereitschaftsdienste verabredet
• die Möglichkeit eigene Fähigkeiten und Interessen in die Arbeit vor Ort einzubringen
• Teilnahme an regelmäßigen, wöchentlichen Teamsitzungen u.a. zur Organisation und zur Verständigung/Absprache bzgl. der Entwicklungswege der einzelnen jungen Erwachsenen
• Teilnahme an Supervision, Intervision im pädagogischen Kernteam und an teambildenden Maßnahmen
• Die Möglichkeiten zur berufsbegleitenden Weiterbildung sind gegeben.
Wir erwarten:
• Eine Ausbildung als Sozialpädagog*in
• Führerschein Klasse B (Pkw)
• freundlicher und aufgeschlossener Umgang
• Verbindlichkeit und Zuverlässigkeit
• Ein gemeinsames Lernen und Reflektieren in den o.g. Rahmen bieten wir an und setzen die Bereitschaft dazu voraus. Ebenso eine konzeptionelle Weiter-/Mitgestaltung des Vorhandenen.
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